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Wertentwicklungen enttäuschend

24. November 2017

Wertentwicklungen enttäuschend

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Wertentwicklungen enttäuschend

Das „ewi­ge Wider­spruchs­recht“ bei einem Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trag ist der­zeit hoch aktu­ell und beschäf­tigt zahl­rei­che Ver­si­che­rungs­neh­mer“, so Rechts­an­walt und Fach­an­walt für Bank- und Kapi­tal­markt­recht Dr. Ste­phan Gre­ger, „denn gera­de in Zei­ten des Nied­rig­zin­ses und der damit ver­bun­de­nen schlech­ten Wert­ent­wick­lung der Lebens­ver­si­che­rung sind vie­le Ver­si­che­rungs­neh­mer beun­ru­higt. Auch aus vie­len ande­ren Grün­den blei­ben die Wert­ent­wick­lun­gen vie­ler Ver­si­che­run­gen hin­ten der erst­mals pro­gnos­ti­zier­ten Wer­ten weit zurück und teil­weise erhal­ten die Ver­si­che­rungs­kun­den noch nicht ein­mal das ein­ge­zahlte Kapi­tal zurück. Beson­ders nega­tiv wirkt sich dies in den­je­ni­gen Fäl­len aus, in denen die Lebens­ver­si­che­rung ein wesent­li­cher Bestand­teil der Alters­vor­sorge oder der Til­gung eines Dar­le­hens sein soll­te“, so Dr. Gre­ger wei­ter. In der Recht­spre­chung sind die Rechts­fol­gen eines Wider­spruchs nun­mehr gefes­tigt und mehr­fach bestä­tigt. So haben betrof­fene Ver­si­che­rungs­neh­mer einen Anspruch auf Rück­zah­lung der gesam­ten geleis­te­ten Ver­si­che­rungs­prä­mien sowie auf Nut­zungs­er­satz in Höhe von 5% (unter Anrech­nung des­je­ni­gen Wer­tes fu?r den wäh­rend der Ver­trags­lauf­zeit bestan­de­nen Todes­fall­schut­zes). Auch die Abschluss­kos­ten der Ver­si­che­rung, wel­che durch die Prä­mien der ers­ten Ver­si­che­rungs­jahre gedeckt wur­den, darf die Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaft nicht behal­ten. „Zahl­rei­che Ver­si­che­rungs­neh­mer neh­men das Recht zum Wider­spruch auch heu­te noch wahr, wobei sich gera­de die uns vor­lie­gen­den Wider­spruchs­be­leh­run­gen z.B. der Bas­ler Ver­si­che­run­gen, der HUK Lebens­ver­si­che­rungs AG, der Aachen Mün­che­ner LV und der WWK als feh­ler­haft und angreif­bar dar­ge­stellt haben. Maß­geb­lich ist aber in jedem Fall, dass der Lebens­ver­si­che­rungs­ver­trag in der Zeit von 1994 bis 2007 abge­schlos­sen wur­de“, so Rechts­an­walt und Fach­an­walt Dr. Ste­phan Gre­ger, „Auf die­se Wei­se kön­nen wir einer Viel­zahl von Ver­si­che­rungs­neh­mern hel­fen, die ein­ge­zahl­ten Prä­mien zurück zu erhal­ten. Ein Grund sich mit dem – auf­grund der schlech­ten Wert­ent­wick­lung – deut­lich gerin­ge­ren Rück­kaufs­wert zufrie­den geben zu müs­sen, besteht somit nicht“, so Rechts­an­walt Dr. Ste­phan Gre­ger wei­ter.